Am 16. September 2026 von 14:00 bis 16:00 Uhr (online) veranstalten wir ein kostenloses Webinar zu einem Thema, das weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnt: die Validierung von Geruchsausbreitungsmodellen unter Verwendung der in der Norm EN 16841‑1 definierten Rastermethode.
Berater wenden weltweit Geruchsausbreitungsmodelle an, doch da sich die Geruchskonzentration in der Umgebungsluft nur schwer zuverlässig messen lässt, gibt es keine praktische Möglichkeit, festzustellen, ob die Modellvorhersagen richtig oder falsch sind. Mit dem Ansatz, der in den letzten über 40 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelt und angewendet wurde, ist es möglich, die Leistungsfähigkeit eines Modells zu überprüfen und anhand von Feldmessungen zu verifizieren, ob eine Geruchsausbreitungsbewertung korrekt durchgeführt wurde.
Im November letzten Jahres organisierte der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) eine Konferenz zum Thema Geruchsmanagement in Österreich. Wie bei früheren VDI-Veranstaltungen gab es eine Sondersitzung. Diesmal lag der Schwerpunkt darauf, wie sich die Modellleistung anhand von Rastermessungen gemäß EN 16841‑1 validieren lässt. Im Gegensatz zu dem in vielen anderen Teilen der Welt üblichen Ansatz werden in der deutschen und österreichischen Praxis Geruchsfrequenzen anstelle von Geruchskonzentrationen ausgewertet, was eine Überprüfung von Ausbreitungsmodellen anhand von Geruchsfeldbeobachtungen ermöglicht.
Die Möglichkeit, mit Häufigkeiten statt mit Konzentrationen zu arbeiten, bedeutet, dass die Ergebnisse von Ausbreitungsmodellen direkt anhand von Geruchsfeldbegehungen überprüft werden können, die mit der Rastermethode durchgeführt werden. So lässt sich beurteilen, ob ein Modell nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern über ein ganzes Jahr hinweg gut funktioniert, und Praktiker können sich vergewissern, dass ihre Geruchsausbreitungsmodellierung korrekt durchgeführt wurde.
Zwar können Ausbreitungsmessungen nützlich sein, um bestimmte Zeitpunkte der Modellausgabe zu validieren (beispielsweise unter Verwendung der EN 16841‑2 (dynamische oder statische Ausbreitungsmessungen) zur Validierung bestimmter Zeitpunkte der Modellausgabe, erfassen sie in der Regel das Modellverhalten zu bestimmten Zeitpunkten oder über kurze Zeiträume (Stunden oder Tage) und sind daher nur begrenzt aussagekräftig, wenn es darum geht, die Leistung eines Modells über ein ganzes Jahr hinweg zu verstehen
Ziel dieses Webinars ist es, einem internationalen Publikum zu vermitteln, wie Österreich, Deutschland und die Schweiz diese Methoden anwenden, um Geruchsausbreitungsmodelle im behördlichen und praktischen Kontext zu überprüfen. Wir werden:
Ein zentraler Bestandteil der Diskussion wird die Rolle der nationalen Vorschriften in Deutschland sein, wo Geruchsbelastungskriterien anhand der 90. und in manchen Situationen der 85. Perzentil-Geruchskonzentrationen an den Rezeptoren definiert werden. Diese Kriterien bilden die Grundlage für die Bewertung der Geruchsfrequenzen und sind entscheidend für den in diesen Ländern verwendeten Validierungsrahmen.
Das Webinar umfasst vier Fachvorträge, die ursprünglich auf der jüngsten VDI-Konferenz gehalten wurden und nun auf Englisch präsentiert werden:
Im Anschluss an jeden Vortrag ist Zeit für Fragen vorgesehen, sodass die Teilnehmer technische Details und praktische Auswirkungen mit den Referenten diskutieren können.
Wer sollte teilnehmen?
Dieses kostenlose Webinar richtet sich an alle, die ein berufliches Interesse am Geruchsmanagement haben, darunter:
Die Teilnahme ist kostenlos, und jeder ist herzlich eingeladen, sich anzumelden. Das Webinar findet auf Englisch statt, und im Anschluss an die Vorträge ist Zeit für Fragen und Diskussionen vorgesehen. Melden Sie sich hier für dieses kostenlose Webinar an!
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| Beginn der Veranstaltung | 16-09-2026 2:00 pm - 4:00 pm |
| max. Teilnehmer | 200 |
| Teilnehmer | 1 |
| Freie Plätze | 199 |
| Einzelpreis | Frei |